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Donnerstag, 27.02.2020

Ein Gedanke wächst heran – „Der essbare Schulhof“

Veröffentlicht am: 02.05.16

Tomaten aus Südspanien, Erdbeeren aus Israel, Weintrauben aus Südafrika – unsere Nahrungsmittel legen oft viele tausende Kilometer zurück, bis sie die Ladentheke erreichen. Zu Recht bekommen dabei die Themen Welternährungslage und CO2-Fußabdruck bzw. Klimaerwärmung immer mehr Aufmerksamkeit. Eine ebensolche Aktualität hat der Aspekt der bewussten Ernährung.

Der Gedanke des „Urban Gardening“ vereinigt eine sinnvolle Auseinandersetzung mit all diesen Herausforderungen. Aus diesem Grund haben sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer an der Heinrich-Heine-Schule dafür ausgesprochen, Teile des Schulhofes in einen „essbaren Schulhof“ umzuwandeln. Der Startschuss zu diesem Projekt fiel nun mit der Bepflanzung der ersten Beete. Das Biologieprofil aus dem Jahrgang Q1 brachte unter Anleitung von Landschaftsgärtner Jens Matthiesen die ersten Pflanzen fachgerecht in die Erde. Unmittelbar an die Spielfläche des Schulhofes angrenzend wachsen nun beispielsweise Mirabellen, stachellosen Brombeeren und Erdbeeren. In Kombination mit der Einbindung in den Biologieunterricht wird die Wertigkeit von Lebensmitteln so in das Blickfeld der Kinder und Jugendlichen gerückt.

In Kooperation mit den „Landfrauen“ werden u.a. mindestens einmal jährlich die Produkte des Schulhofes in Kochprojekten in der Schulküche direkt vor Ort verarbeitet.  So entsteht insgesamt ein lebendiges Schulgelände „nach Rezept“! 


Hier geht es zu dem vorherigen Bericht über die neue Schulhofgestaltung.