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Montag, 30.01.2023, 19.00 Uhr, Aula

England Austausch nach Bishops-Stortford vom 06.03-14.03.2019

Veröffentlicht am: 06.03.19

Am 06.03.2019 ging es los. Nach einem anstrengenden Schultag ging es mit dem Bus los nach Hamburg zum Flughafen. Nach einer kleinen Verspätung kamen wir alle im schönen England gegen 22 Uhr an. Dort konnten wir uns dann, vermutlich für das letzte Mal, in die Schlange für EU-Bürger stellen und dann trafen wir auch schon auf unsere Austauschschüler. Die Fahrt von Bishops-Stortford zu den meisten Gastfamilien war lang und beinhaltete eine Eingewöhnungsphase an den englischen Linksverkehr. Nach einem kurzen Kennenlernen mit den Familien ging es für die meisten schon bald ins Bett. Am nächsten Morgen ging es schon früh wieder los, was für viele durch ein typisches englisches Frühstück erleichtert wurde. Danach wurde jeder von seiner Gastfamilie mit zur Schule genommen. Dort angekommen waren wir alle erstmal zutiefst beeindruckt von dem riesigen Campusder Schule, während wir mit unseren Austauschschülern zu deren Häusern gingen. Ja, es gibt Häuser, genau wie in Hogwarts. Diese dienen als Aufenthaltsräume in den Pausen, als Umkleiden oder auch einfach zum Ablegen der Sachen, allerdings treten auch bei internen Schulwettkämpfen die Häuser gegeneinander an. Insgesamt gibt es zehn Häuser, geteilt in Häuser für Jungs und für Mädchen. Einige davon sind auch Häuser für Schüler, die dort wohnen. Eingerichtet waren die meisten Häuser hochmodern mit einer Xbox, einem großen Fernseher und vielem mehr. Nach der ersten Versammlung im Haus, bei der alle sonst ganz normalen, lauten Teenager, auf einmal ganz leise und diszipliniert waren, ging es zur großen Assembly. Das ist eine Veranstaltung, bei der alle Schüler und Lehrer sich in der Haupthalle der Schule versammeln und zusammen in den Tag mit Liedern oder Vorträgen starten. Auch dort herrschte absolute Stille und Disziplin bei den Schülern. Dies wurde unter anderem deutlich, als einer von uns leise seinen Austauschschüler ansprach und sofort einen Hieb gegen die Schulter und böse Blicke erntete. Nach dem Ende der Assembly, welches durch das Singen der Hymne besonders beeindruckend gestaltet worden war, bekamen wir eine Führung über das gesamte Schulgelände. Dabei wurde uns unser erster Eindruck bestätigt und sogar noch verstärkt: Die Schule war riesig. Von zahlreichen Sportplätzen, einer eigenen Schwimmhalle, einem eigenen Fitnessstudio und einem eigenen Theater, bis hin zu unzähligen weiteren Gebäuden. Diese dienten teilweise als die schon beschriebenen Häuser für die Schüler, teilweise aber auch als Gebäude für ein Fach. Jedes Fach beziehungsweise manchmal auch mehrere Fächer zusammen (zum Beispiel bei den Sprachen) hatte nämlich sein eigenes Haus. So kam es dazu, dass die Schule im Ganzen auf uns wie ein kleines Dorf wirkte. Nach dieser Führung besuchten wir noch einige Departments (die Gebäude der Fachschaften) und machten anschließend noch eine Rallye durchs Dorf Bishops-Stortford. Danach ging es wieder zurück in die Gastfamilien. Am Freitag fuhren wir in die Universitätsstadt Cambridge und machten dort eine Führung. Alle von uns waren begeistert von der Stadt und einige betitelten sie sogar als „Die schönste Stadt der Welt“. Danach gab es noch Freizeit in der Stadt, die viele nutzen, um entweder noch weiter die Stadt zu entdecken oder shoppenzu gehen. Am Abend ging es dann zurück in die Gastfamilien, von wo aus sich viele auf Partys machten, bei denen das englische Bier (wir haben natürlich nur alkoholfreies getrunken) allerdings lange nicht mit dem deutschen mithalten konnte. Am Wochenende waren alle bei ihren Gastfamilien.Den Samstag nutzten viele, um nach London zu fahren, teilweise auch in größeren Gruppen. Dabei stellten wir eine These auf: Unsere Austauschschüler waren größtenteils unorganisiert und verplant. Das lag daran, dass die meisten von uns Stunden lang planlos an dem Tag durch London liefen und fast nichts gemacht haben (Das bedeutet allerdings nicht, dass die Stimmung schlecht war. Die war auf der gesamten Reise bestens). Unsere These wurde zudem noch dadurch bestätigt, dass es am Tagzuvor in einem der Häuser Stress mit dem Hauslehrer gegeben hatte, nachdem ein paar Schüler ausversehen die Spülmaschine so falsch eingeräumt hatten, dass sogar die Gläser mit der Öffnung nach oben dastanden und alles einfach übereinander gestapelt war. Am Abend ging es dann für viele wieder auf eine Party. Am Sonntag war ebenfalls ein Tag in den Gastfamilien, an dem viele unterschiedliche Sachen gemacht wurden. Am Montag ging dann das Schulprogramm wieder los. Dasbedeutete für unsere Austauschschüler wieder Unterricht und für uns einen Ausflug nach London. Bei dem besichtigten wir erst mit der Klasse die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den BuckinghamPalace, und machten noch eine Bootstour. Danach durften wir uns in kleinen Gruppen noch frei bewegen, wobei uns natürlich die vorherigen Erfahrungen vom Wochenende in London bei der Orientierung geholfen haben. Am Dienstag waren wir wieder an der Schule und haben dort erst den Kindergarten besucht und mit den Kindern Spiele gespielt, hatten dann noch eine Theatersession im Theater der Schule und anschließend noch ein Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter. Am Nachmittag haben wir uns dann noch einen Film im Kino angeguckt. Der nächste Tag war der Tag der Abreise. Dieser fing wieder damit an, dass wir mit unseren Austauschschülern zur Schule gefahren sind. Dort haben wir dann erst eine Runde Sportunterricht gemacht, in der wir den typischen englischen Sport Cricket ausprobiert haben, danach sind wir noch in eine Unterrichtseinheit zusammen mit unseren Austauschschülern gegangen. Darauf folgte eine sehr lange und emotionale Verabschiedung von unseren Austauschschülern, da im Rahmen des Austauschs doch viele sehr enge Bindungen entstanden sind. Nach diesem Abschied ging es dann für uns zurück, erst zum Bahnhof, dann zum Flughafen und dann ab nach Hause. Alles in allem war es ein großartiger Austausch mit tollen Erlebnissen und super netten Menschen. Dieser ganze Austausch wurde von unseren Lehrern Frau Griepentrog und Frau Daniel organisiert und begleitet, sowie natürlich der entsprechenden Unterstützung auf Seite der Engländer.